Kategorie Attraktive Freizeit- und Kulturangebote

Erstklassiges Bildungsangebot der VHS

Die Volkshochschule (VHS) des Zweckverbands Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim ist ein wichtiger Bildungsträger in der Region. Die beteiligten Städte haben in den vergangenen Jahren intensiv daran gearbeitet, ein hochwertiges Bildungsangebot aufzubauen und stetig zu erweitern. Ein umfassendes Set an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wird von der VHS in allen vier Städten direkt vor Ort geboten – in Nieheim zum Beispiel im Richterhaus, der Peter-Hille-Schule oder der Katholischen Grundschule.

Besonders beeindruckend ist das Engagement der VHS in der Betreuung von Geflüchteten. Durch ihre vielfältigen Integrationsmaßnahmen, insbesondere die stark nachgefragten Deutsch-Sprachkurse, leistet sie einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Auch in Zukunft wird der Zweckverband alles daransetzen, den Hauptsitz der VHS in Bad Driburg weiter zu stärken. Durch die deutliche Ausweitung von Leistungen im 1. und 2. Obergeschoss des Volksbank-Gebäudes soll die Hauptstelle der VHS noch effizienter und attraktiver für die Lernenden werden.

Sanierung des Schwimmbades

Noch in der letzten Wahlperiode wurde ein Förderantrag zur Sanierung des Schwimmbades eingereicht. Umgesetzt wird derzeit die Erneuerung des Außenschwimmbeckens, der gesamten Pflasterung im Außenbereich, der Kleinkind- und der Durchgangsbecken in Richtung Rasenflächen. Der Förderantrag wurde im Winter 2021/2022 genehmigt. Das gesamte Bauvolumen beträgt rund 2 Mio. Euro, das Fördervolumen 1,4 Mio. Euro. Der Eigenanteil der Stadt Nieheim beläuft sich demnach auf rund 600.000 Euro. Die Fertigstellung war ursprünglich bis zum Frühsommer 2025 geplant, hat sich jedoch insbesondere aufgrund von Frostnächten im März verzögert, die Schweißarbeiten an den neuen Wasserleitungen phasenweise verhinderten. Die Eröffnung des Freibades sollte noch im Juli 2025 gelingen. Gerade laufen noch die Pflasterarbeiten. Der gesamte Außenbereich wird dann kaum wiederzuerkennen sein – die Attraktivität des Kombibades durch die Maßnahmen deutlich erhöht.

Modernisierung der Stadthalle

Im September 2024 stellte die Stadt Nieheim zwei Förderanträge zur Sanierung der Stadthalle bei der Bezirksregierung. Dies erfolgte nach einer drei Jahre langen Vorbereitungs- und Planungsphase und einem einschlägigen Ratsbeschluss. Die bauliche und energetische Sanierung der Stadthalle wird rund 5,3 Mio. Euro kosten, wobei eine rund 60%ige Förderung so gut wie sicher ist. Die Modernisierungsarbeiten sollen ab Juli 2026 (unmittelbar nach dem Alt- und Stadtschützenfest) starten. Damit kann eine über zwei Jahrzehnte lang geführte Debatte nun endlich beendet werden. Alternativvorschläge wie ein kompletter Neubau oder die Wiederherstellung als reine Festhalle waren wenig aussichtsreich. Sie scheiterten entweder an der Finanzierbarkeit oder boten nicht denselben Mehrwert.
Die Stadtverwaltung sieht die aktuell wahrscheinliche 60%-Förderung aus zwei unterschiedlichen Förderprogrammen als beste Lösung.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Stadthalle zur zentralen Anlaufstelle in der Lehmkuhle: Nutzergruppen aus der alten Grundschule, die in den vergangenen 4 Jahren gezielt dort angesiedelt wurden, um alle Nutzungen schon mal auf einen Ort zu konzentrieren, könnten in die multifunktional modernisierte und energetisch optimierte Stadthalle umziehen. Diese würde dann täglich genutzt und im Winter dauerhaft beheizt.

Kurz gesagt: In den nächsten 3 bis 4 Jahren haben wir die große Chance, den Gebäuden in der Lehmkuhle ein modernes und zukunftsfähiges Erscheinungsbild zu geben. Damit könnten bauliche Mängel, die teils heute schon deutlich sichtbar sind (siehe aktueller Hallenanbau) und schon bald zusätzlich entstehen werden (siehe die starken Risse an der Fassade der Nordostseite der alten Grundschule), im wunderschönen Kurpark dauerhaft beseitigt oder verhindert werden. Ohne diese Maßnahmen droht Nieheim jedoch eine Abwärtsspirale, die die Stadt aus eigener Kraft kaum aufhalten könnte. Alle Anstrengungen der zurückliegenden Jahre würden damit konterkariert.

Aufbau eines Wohnmobilhafens in der Kernstadt

Nach tatsächlich jahrelanger Diskussion wurde im Stadtrat im Herbst 2024 die Entscheidung getroffen, auf dem Parkplatzgelände westlich der Stadthalle (siehe Foto) einen Wohnmobilhafen mit rund einem Dutzend Stellplätzen zu errichten. Der Betrieb des Wohnmobilhafens und der Aufbau der erforderlichen Technik erfolgt durch ein spezialisiertes, externes Unternehmen – die Stadt Nieheim stellt das Grundstück und kümmert sich um die Ver- und Entsorgungsanschlüsse des Platzes. Der Betrieb es Wohnmobilhafens wird voraussichtlich noch im Herbst 2025 aufgenommen – so zumindest die aktuelle Planung. Der finale Beschluss zur Errichtung des Wohnmobilhafens mit insgesamt 12 bis 13 Stellplätzen wurde in der Ratssitzung im Juni getroffen.

Ausbau von Wander- und Radwegen sowie Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Um die Attraktivität unserer Stadt weiter zu erhöhen, ist es sehr wichtig, auch die „Freizeit-Infrastruktur“ weiter auszubauen. Darunter fallen in Nieheim in erster Linie Wander- und Radwege. Die Beispiele von Pumptrack und Soccer-Court zeigen zudem, dass private Initiativen – der Pumptrack wurde auf Wunsch Nieheimer Jugendlicher errichtet, der Soccer-Court nach einem Impuls aus Richtung des Fördervereins der Peter-Hille-Schule – ebenfalls zu einem deutlich verbesserten Angebot im Freizeitbereich führen können.
Im Jahr 2024 wurde in Kooperation mit der Stadt Brakel die historische Querung über den Emderbach erneuert, sodass eine Wanderung von Brakel, Riesel, Istrup und Herste nach Erwitzen wieder problemlos möglich ist. Seit diesem Frühjahr ist ein rund 12 Kilometer langer Rundwanderweg u.a. durch das Emderbachtal (von Nieheim über Bonhausen, die Emde, Erwitzen und Holzhausen und wieder zurück nach Nieheim) vollständig und problemlos begehbar. Im Nieheimer Buchholz entsteht derzeit außerdem eine neue Schutzhütte am alten Standort von „Franzkes Hütte“.

Weiterentwicklung des Deutschen Käsemarktes sowie der Holz- und Technologietage

Mit Veranstaltungen wie dem Deutschen Käsemarkt und den Holz- und Technologietagen hat die Stadt Nieheim zwei herausragende Events mit überregionaler Bedeutung geschaffen. Sowohl beim Deutschen Käsemarkt als auch bei den Holz- und Technologietagen wurden seit der Corona-Pause wichtige Entwicklungsschritte unternommen. So wurde der Richterplatz als fester Veranstaltungsort für die musikalischen Großveranstaltungen im Rahmen des Deutschen Käsemarktes etabliert und das Deutsche Käsemuseum als fester Ort für den Raum des Geschmacks. Aus den ehemaligen Holztagen wurden im Jahr 2023 erstmals die Holz- und Technologietage. Im Zuge der neuen Ausrichtung wird neben dem klassischen Schwerpunkt Holz seit 2023 ein zusätzlicher Fokus an den zwei Veranstaltungstagen gesetzt, der sich grundsätzlich über alle technologischen Entwicklungen unserer Zeit erstreckt – von erneuerbaren Energien, über moderne und effiziente Mobilitätskonzepte bis hin zu den Einsatzfeldern künstlicher Intelligenz.